Neuer Sponsor für britischen Literaturpreis

Crankstart unterstützt Booker Prize

Die gemeinnützige Stiftung Crankstart ist ab Juni neuer Sponsor der dann "The Booker Prize" und "The International Booker Prize" genannten renommierten britischen Auszeichnungen. Die Man Group, deren "Man" aus dem Preisnamen verschwinden wird, hatte kürzlich ihren Rückzug als Sponsor angekündigt.

Das teilten die Treuhänder der Booker Prize Foundation mit. Crankstart ist eine wohltätige Stiftung von Sir Michael Moritz KBE und seiner Frau Harriet Heyman. Die Stiftung unterstützt den Booker Prize zunächst fünf Jahre, mit Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre. Die Vereinbarung startet am 1. Juni 2019 − nach der Bekanntgabe des Preisträgers des Man Booker International Prize. Zu diesem Zeitpunkt beendet die Man Group, nach 18 Jahren, ihre Rolle als Sponsor des Preises.

"Man Booker Prize" wird zu "Booker Prize"

Künftig wird der Preis als The Booker Prize vergeben, das "Man" aus der Bezeichnung gestrichen. Der Preis für ins Englische übersetzte Literatur heißt künftig The International Booker Prize.

Helena Kennedy, Vorsitzende der Treuhänder, sagt: "Wir freuen uns, dass die Booker-Preise in Crankstart so wunderbare philanthropische Anhänger gefunden hat, deren Gründer unsere Vision und Werte teilen. Mit ihrer Unterstützung freuen wir uns darauf, Initiativen für The Booker zu entwickeln, um neue Zielgruppen jeder Generation und Herkunft auf der ganzen Welt zu erreichen."  

Die wohltätige Stiftung Crankstart wurde 2000 von Michael Moritz und Harriet Heyman geründet. Unter anderem hat sie Stipendienfonds für Studenten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen an der University of Oxford, der University of Chicago, der Juilliard School und vielen Community Colleges sowie  Schulen in Kalifornien organisiert oder unterstützt.

Moritz ist ein britischer Unternehmer, Investor und Autor. Heyman ist ebenfalls Autorin und arbeitete früher als Journalistin für die "New York Times".

Der Booker Preis ist der wichtigste britische Literaturpreis, vergeben wird er seit 1969. Das Preisgeld für die Gewinner beträgt 50.000 britische Pfund (rund 58.300 Euro).

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