Pilotprojekt von ResearchGate und Springer Nature

Innovative Zugangsmodelle

Morgen, am 7. März, geht ein Pilotprojekt des Wissenschaftsverlags Springer Nature und des Forschernetzwerks ResearchGate in den Regelbetrieb. Ab dann stehen Volltextversionen von Artikeln, die seit November 2017 in ausgewählten "Nature"-Titeln veröffentlicht wurden, zum Lesen und als Download über die Profile von ResearchGate zur Verfügung.

Dass dies unabhängig vom Standort des jeweiligen Nutzers möglich ist, sehen ResearchGate und Springer Nature als Teil des übergeordneten Ziels, den Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen für alle zu verbessern. Darüber hinaus soll das Pilotprojekt Autoren darin unterstützen, die Möglichkeiten des Netzwerks zu nutzen, um die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit ihrer Arbeit zu erhöhen und um den Impact ihrer Forschung plattformübergreifend zu messen.

Steven Inchcoombe, Chief Publishing Officer von Springer Nature kommentiert das Projekt so: "Bei Springer Nature suchen wir stets nach neuen Wegen, um Forscher in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Möglichkeit, auf Forschungsarbeiten zugreifen zu können und sich darüber auszutauschen, ist dabei von grundlegender Bedeutung. Für uns ist es daher wichtig, dies auf den Plattformen zu ermöglichen, die bereits von Forschern und Autoren genutzt werden. Auch wenn wir noch am Anfang stehen, freuen wir uns sehr über unser Pilotprojekt mit ResearchGate. Wir wollen neue Wege für Forscher finden, wie sie Inhalte austauschen können, um der wissenschaftlichen Community, die ResearchGate und Springer Nature nutzen, eine bessere Erfahrung zu bieten. “

Ijad Madisch, CEO von ResearchGate fügt hinzu: "Wir freuen uns sehr, mit Springer Nature in diesem ersten Pilotprojekt zusammenzuarbeiten, das die Erfahrung von Springer Nature bei der Veröffentlichung bahnbrechender Forschung mit ResearchGate zusammenbringt, das mit einem Netzwerk von 15 Millionen Forschern die Website mit der größten Reichweite im Bereich der Wissenschaft stellt. Zusammenarbeit ist für Wissenschaft essentiell. Wissenschaftler müssen zusammenarbeiten, um Fortschritt zu ermöglichen und sie brauchen Zugang zu den Erkenntnissen des jeweils anderen, um auf ihnen aufbauen zu können." Madisch kündigt an, mit weiteren Branchenpartnern zusammenzuarbeiten und Kooperationen möglich zu machen.

Im April 2018 hatte ResearchGate mit mehreren Verlagen, unter ihnen auch Springer Nature, eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die das Teilen von Artikeln unterstützt. Der Start des Pilotprojekts von ResearchGate und Springer Nature ist ein wichtiger nächster Schritt, um die wissenschaftliche Gemeinschaft besser zu unterstützen. Rückmeldungen von Wissenschaftlern und Institutionen werden zeigen, ob diese Unterstützung ankommt. Bisher stehen etwa 6.000 "Nature"-Volltexte zur Verfügung, die Zahl wird in der Folgezeit noch steigen.

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