Deutscher Verlagspreis startet

Der erste Deutsche Verlagspreis wird im Oktober verliehen

Der Deutsche Verlagspreis startet 2019 in die erste Runde: Kleine und unabhängige Verlage können sich ab Mai um die Auszeichnung bewerben, die im Oktober während der Frankfurter Buchmesse verliehen werden soll. Mehr als eine Million Euro stehen als Preisgeld zur Verfügung. 

Monika Grütters

Monika Grütters © Christof Rieken

Mit dem Preis zeichnet der Bund kleine und unabhängige Verlage aus, die sich in kreativer Weise um die Vielfalt der deutschen Verlagslandschaft verdient gemacht haben. „Es sind gerade die kleinen Verlage, die oft mit hohem unternehmerischen Risiko für ein breit gefächertes Angebot in unseren Buchhandlungen sorgen. Viele von ihnen wagen sich auf literarisches Neuland und stehen für Buchkunst auf höchstem Niveau. In Zeiten technischen und wirtschaftlichen Umbruchs soll der Preis eine ermutigende Anerkennung ihrer Arbeit sein.“, so die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die während der Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober 2019 zum ersten Mal den Deutschen Verlagspreis verleihen wird. 

Vergeben wird der Deutsche Verlagspreis in drei Kategorien:

  • Die drei besten Verlage erhalten Gütesiegel und Prämien in Höhe von jeweils 60.000 Euro
  • Bis zu 60 herausragende Verlage werden mit Gütesiegeln und jeweils 15.000 Euro ausgezeichnet. Voraussetzung ist, dass der durchschnittliche Jahresumsatz der prämierten Verlage in den vergangenen drei Jahren unter drei Millionen Euro lag.
  • Bis zu drei große Verlage, deren Jahresumsatz drei Millionen Euro übersteigt, können ein undotiertes Gütesiegel erhalten.

Für die Auszeichnungen können sich Verlage aller Sparten bewerben, die sich durch ein außergewöhnliches Programm, kulturelles Engagement, innovative Projekte oder durch die herausragende Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen. Voraussetzung ist, dass es sich um Verlage handelt, die seit mindestens drei Jahren bestehen, ihren Sitz in Deutschland haben und konzernunabhängig sind.

Alle Preisträger müssen sich durch herausragende Leistungen auszeichnen. Kriterien, so das Bundeskulturministerium, seien ein besonderes verlegerisches Profil, kulturelles Engagement, professionelle verlegerische Arbeit und ein professioneller Vertrieb, eine ansprechende Gestaltung der Bücher, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. 

Die Jury soll aus sieben Personen aus der Buchbranche, dem Kultur- und Medienbereich bestehen, Namen wurden bisher nicht genannt. 

Bewerbungsstart ist voraussichtlich Ende Mai. Preiskonzept und weitere Informationen unter: deutscher-verlagspreis.de

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1 Kommentar/e

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  • Therese Fischer

    Therese Fischer

    Was für ein Wunder von Preis !
    Damit könnte man viel erreichen + noch lange ohne Hartz4 auskommen.
    Aber der Verlag ist durch den Tod der Gründerin, Heiligabend 2013, zu klein geworden.
    Therese Fischer, Ehrenamtl. Inhaberin + Online-Werbe-Designerin seit 2/4/14 Anne Fischer Verlages Norderstedt Philosophie - Ethik - Pädagogik (gegr. am 22/5/1986 von Dr. Anne Fischer-Buck, 1920-2013).
    + mein eigener Verlag als Tastbilderbuchmacherin + später bis heute Bastelhefte-Verlegerin ist ohne ISBN + war nie mehr als ein Geheimtipp.

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