Zweite Runde des Hessischen Verlagspreises läuft

20.000 Euro für Independents

Jetzt aber schnell: Noch bis zum 15. April können sich unabhängige Verlage für den Hessischen Verlagspreis bewerben, der 2018 ins Leben gerufen wurde. Inzwischen steht auch die aktuelle Jury-Besetzung fest.

Bewerben können sich alle unabhängigen Verlage mit Firmensitz in Hessen, deren jährlicher Umsatz unter zwei Millionen Euro liegt. Dabei stehen die Verlagsstrategie und das Gesamtprogramm im Mittelpunkt, nicht einzelne Bucherfolge oder bekannte Autoren. Die Ausschreibung richtet sich an alle Verlagssparten – von der Belletristik bis zu Lyrik und Sachbuch, Fachbuch und Wissenschaft, Kunst- und Regionalbuch. Details zur Ausschreibung gibt es hier.

Über die Preisträger entscheiden in diesem Jahr:

  • Florian Balke (Kulturredakteur Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Katharina Hesse (Geschäftsführerin Stiftung Buchkunst)
  • Björn Jager (Programmleiter Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.)
  • Jutta Leimbert (Inhaberin der Wiesbadener Buchhandlung Vaternahm)
  • Hans Sarkowicz (Ressortleiter Literatur und Hörspiel hr2-kultur)
  • Ute Schwens (Direktorin des Frankfurter Hauses der Deutschen Nationalbibliothek)
  • Aljoscha Walser (Berater für die Medienindustrie und ihre Dienstleister)

Vergeben werden ein Hauptpreis (15.000 Euro) und ein Gründerpreis (5.000 Euro). Die Preisverleiihung durch Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn findet am 27. Juni um 19 Uhr in Wiesbaden statt, in der Schalterhalle des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Der Verlagspreis ist Teil einer Initiative zur Verlagsförderung des Landes Hessen und des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland im Börsenverein. Das Ziel: die kulturelle Vielfalt der Verlage in Hessen zu würdigen, sie zu unterstützen und zu erhalten. 2018 hatten der Kasseler Rotopol-Verlag (Hauptpreis) sowie der Büchner-Verlag aus Marburg (Gründerpreis) die Auszeichnung gewonnen (mehr dazu hier).

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1 Kommentar/e

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  • Erich Koslowski

    Erich Koslowski

    Schade, dass es noch immer keinen Verlagspreis jenseits der Buchveröffentlicher gibt. Wir haben es mit unserem Eifer für publikumstaugliche Gegenwartskunst auch nicht wirklich viel leichter auf dem Markt der Möglichkeiten als ein ambitionierter Literatur- oder Sachbuchverlag.

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