Anonymer Drohbrief an Schweizer Schriftsteller

Autor Peter Beutler erhält Morddrohung

Der Schweizer Autor Peter Beutler hat einen Drohbrief als Reaktion auf sein aktuelles Buch „Der Bunker von Gstaad“ erhalten. Der Kriminalroman, der aktuell auf Platz 4 der Schweizer-Taschenbuchbestsellerliste (SBVV) steht, erzählt eine Kriminalgeschichte um die geheime Schweizer Kaderorganisation P-26.

Peter Beutler

Peter Beutler © privat

Die P-26 war eine geheime Schweizer Armee, deren Existenz erst 1990 enthüllt wurde. Der anonyme Verfasser des Drohbriefes beschuldigt den Autor Peter Beutler Unwahrheiten über die Miliz zu verbreiten, die das Ansehen der Organisation beschädigen. Beutler wird im Schreiben, das der Börsenblatt-Redaktion vorliegt, unter Androhung von Gewalt und Mord dazu auf, sich öffentlich von seinen Aussagen im Buch zu distanzieren. Peter Beutler hat den Brief den Behörden zugänglich gemacht. Im Roman geht es um Ermittlungen nach dem Mord an einem Mitglied der Geheim-Miliz.

Wie der Emons Verlag bestätitgt, ist nicht das erste Mal, dass Peter Beutler Morddrohungen erhält. Immer wieder hat Beutler in seinen Romanen reale Verbrechen und Skandale der jüngeren Schweizer Geschichte aufgegriffen. Für sein Krimidebüt, das ebenfalls Fremdenhass und Gewalt thematisierte, hatte Beutler in der Schweiz keinen Verlag finden können.  Schließlich hatte der Kölner Emons Verlag das Buch 2012 auf den Buchmarkt gebracht.

Hier eine Video-Dokumentation des SRF über die Miliz P-26:

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