Mit der bundesweiten Auszeichnung für medienpädagogische Projekte zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus.
Der Dieter Baacke Preis 2017 wird in sechs Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind:
1. Projekte von und mit Kindern
2. Projekte von und mit Jugendlichen
3. Interkulturelle und internationale Projekte (z.B. grenzüberschreitende medienpädagogische Projekte und Projekte, welche den interkulturellen Austausch fördern oder die Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigen, deren Teilhabe fördern, auch in der Zusammenarbeit mit Geflüchteten/Refugees), Medienarbeit als Schlüssel zur Integration
4. Intergenerative und integrative Medienprojekte (medienpädagogische Zusammenarbeit, Austausch zwischen den Generationen, familienorientierte Medienarbeit , medienpädagogische Projekte mit inklusivem und integrativem Ansatz, welche z.B. die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien in einer inklusiven Gesellschaft fördern)
5. Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter (modellhafte, innovative medienpädagogische Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen, Trägern oder medienpädagogisch engagierten Einzelpersonen)
6. Sonderpreis 2017 (jährlich wechselndes Thema): Medienkritik – Filterblase, Hate Speech und Fake News
Für den Sonderpreis 2017 können sich medienpädagogische Projekte bewerben, die sich in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit oder in der Zusammenarbeit mit Schulen kreativ und kritisch mit Aspekten der digitalen Kommunikation wie Filterblase, Hate Speech und Fake News auseinandersetzen. Die Projekte sollten unter aktiver Beteiligung von Kindern und Jugendlichen realisiert sein.