"Magdequeer"

Queere Buchmesse in Magdeburg

23. Februar 2026
Redaktion Börsenblatt

Erstmals fand in Magdeburg die queere Buchmesse "Magdequeer" statt. Wie die Resonanz ausfiel, wieso ein Sicherheitsdienst nötig war und ob es eine Neuauflage geben soll, berichtet die Magdeburger Volksstimme.

Wie die Magdeburger Volksstimme berichtet, hat die erste queere Buchmesse "Magdequeer" in Sachsen-Anhalt Premiere gefeiert.

Im Bürgerhaus Alt-Olvenstedt präsentierten 28 Stände und über 20 Autor:innen ihre Werke. Mehr als 300 Besucher:innen kamen zur Veranstaltung, darunter Gäste aus Cuxhaven, Hamburg und Berlin. Auch Schreibende aus den Niederlanden und Österreich reisten an.

"Wir schauen die ganze Zeit in glückliche Gesichter", erzählten Karo Stein und Jessica Martin, die die Messe organisiert haben, der Magdeburger Volksstimme. Beide schreiben selbst Gay Romance. 

Die einzige ihr bekannte queere Buchmesse sei in Frankfurt am Main, so Stein. In Magdeburg habe es so etwas noch nie gegeben. Anwesende Autor:innen erzählten der Volksstimme, dass die Messe gute Möglichkeiten zur Vernetzung untereinander geboten habe.

Nach einem Artikel der Volksstimme im Vorfeld der Messe habe es im Internet auch negative Kommentare gegeben. "Da war viel Gemeines dabei", so Karo Stein. Daraufhin engagierten die Organisatorinnen einen Sicherheitsdienst, der jedoch nicht eingreifen musste.

Ob es eine Neuauflage geben wird, sei noch offen. Der positive Zuspruch sei jedoch "durchaus Ansporn für eine weitere queere Buchmesse in Magdeburg", so Stein.