Deutscher Krimipreis 2019

Simone Buchholz und Hideo Yokoyama gewinnen

24. Januar 2019
von Börsenblatt
Der Deutsche Krimipreis geht in diesem Jahr an Simone Buchholz – in der Kategorie "international" liegt Hideo Yokoyama vorn.

Für die Auszeichnung hat eine unabhängige Jury aus Krimi-Kritikern und Krimi-Buchhändlern die Neuerscheinungen des Jahres 2018 gesichtet und geprüft, organisiert wurde der Auswahlprozess wieder vom Bochumer Krimi Archiv. Was alle Romane, die die Jury-Mitglieder schließlich herausgefiltert haben, miteinander verbindet: Sie geben dem Genre literarisch gekonnt und inhaltlich originell neue Impulse – so steht es im Regularium. Und das sind sie, die Krimis des Jahres:

Deutscher Krimipreis, national, 2019

Kategorie: national

1. Platz: Simone Buchholz: "Mexikoring" (Suhrkamp)
2. Platz: Matthias Wittekindt: "Die Tankstelle von Courcelles" (Edition Nautilus)
3. Platz: Max Annas: "Finsterwalde" (Rowohlt)

Deutscher Krimipreis 2019 - die Sieger in der Kategorie "international"

Kategorie: international

1. Platz: Hideo Yokoyama: "64" (64) deutsch von Sabine Roth und Nikolaus Stingl (Atrium)
2. Platz: Tom Franklin: "Krumme Type, krumme Type" ("Crooked Letter, Crooked Letter"), deutsch von Nikolaus Stingl (Pulp Master)
3. Platz: Denise Mina: "Blut Salz Wasser" (Blood Salt Water), deutsch von Zoë Beck (Ariadne bei Argument)

Insgesamt acht Buchhändlerinnen und Buchhändler haben diesmal in der Jury mitgearbeitet: Claudia Denker (Buchhandlung Chatwins, Berlin), Monika Dobler (Krimibuchhandlung Glatteis, München), Christiane Dreiling (Buchladen Neusser Straße, einzigundartig, Köln), Cornelia Hüppe (Krimibuchhandlung Miss Marple, Berlin), Christian Koch (Krimibuchhandlung Hammett, Berlin), Torsten Meinicke (Buchladen in der Osterstraße, Hamburg), Robert Schekulin (auch: Kritiker, Übersetzer) und Jutta Wilkesmann (Krimibuchhandlung Die Wendeltreppe, Frankfurt). 

Der Deutsche Krimipreis ist nicht dotiert. Eine öffentliche Preisverleihung findet auch in diesem Jahr nicht statt.