Vor allem die im Spätsommer plötzlich einsetzende Angst vor Inflationen als Reaktion auf die zum Teil drastischen Preiserhöhungen bei bestimmten Lebensmitteln sowie die hohen Energiepreise hätten die Kauflaune der Konsumenten beeinflusst, meint die GfK. Eine zurückhaltende Einkommenserwartung und Konsumneigung seien die Folge.
Die Einkommenserwartung der Konsumenten ist laut GfK im Oktober noch einmal etwas zurückgegangen. Nach Verlusten von 3 Zählern weist der Indikator nun minus 0,7 Punkte auf. Damit befindet sich die Einkommensstimmung geringfügig über dem Vorjahreswert sowie im Bereich des Mittelwerts, der etwa bei 0 Punkten liegt.
Nachdem bereits im September ein deutlicher Rückgang bei der Anschaffungsneigung gemessen wurde, musste der Indikator in diesem Monat nochmals Verluste hinnehmen. Mit einem Minus von 10,5 Zählern im Oktober sind diese noch ausgeprägter als im Vormonat. Aktuell weist der Indikator einen Wert von minus 12,9 Punkten auf.