Dort haben sich drei Autorinnen gnadenlos festgesetzt und etabliert: Joanne K. Rowling, Cornelia Funke und Julia Franck machen die ersten drei Plätze seit Wochen unter sich aus. Auch auf den folgenden Rängen, bis Platz acht, sind nur Frauen zu finden. Auch die beiden einzigen Neueinsteiger sind weiblich: Patricia Cornwell belegt mit "Totenbuch" (Hoffmann und Campe) den 19. Platz. Vier Plätze dahinter rangiert Astrid Lindgren mit "Madita, Jubiläumsedition" (Oetinger). Wladimir Kaminer kann sich mit "Mein Leben im Schrebergärtchen" (Manhattan) über einen gelungenen Wiedereinstieg freuen. Er liegt in dieser Woche auf Platz zehn.
Bei den Sachbüchern ist deutlich mehr Bewegung zu beobachten. "Erinnerungen 1990 bis 1994" (Droemer/Knaur) hielt Helmut Kohl fest und hat damit Erfolg. Er ist in dieser Woche der beste Neueinsteiger und landet gleich auf dem neunten Platz. Auch Thilo Bode wurde von den Lesern keineswegs "Abgespeist" (S. Fischer), denn er landete auf Rang 14. Drei weitere Neueinsteiger sind: "Die Wehrmacht" (Bertelsmann) von Guido Knopp auf Platz 20, zwei Ränge dahinter Seyran Ates mit "Der multikulti-Irrtum" (Ullstein) und 25. ist Dietrich Grönemeyer mit seinem Buch "Die neuen Abenteuer des kleinen Medicus" (Rowohlt).
Die Rankings basieren auf Buchverkaufsdaten und wurden von Media Control GfK International in Kooperation mit "Focus" in der Woche vom 15. bis 21. November (Belletristik) und vom 8. bis 21. November (Sachbuch) ermittelt.