Eine "gefühlte Inflation" beeinflusse momentan die deutschen Verbraucher, teilt die GfK mit. Auch tatsächlich vorhandene positive Fakten, die nachhaltige Besserung auf dem Arbeitsmarkt sowie steigende Einkommen könnten offenbar nicht verhindern, dass sowohl die Anschaffungsneigung als auch die Konjunkturaussichten weniger optimistisch eingeschätzt würden.
Mit einem aktuellen Wert von 0 Punkten liegt die Einkommenserwartung derzeit exakt auf ihrem langjährigen Durchschnittswert und gut sechs Zähler über ihrem entsprechenden Vorjahreswert.
Trotz der stabilen Entwicklung der Einkommenserwartung musste die Anschaffungsneigung im November noch einmal Einbußen hinnehmen. Nach einem Minus von 8,9 Punkten weist der Indikator nun minus 21,8 Punkte auf.