Führungswechsel bei Holtzbrinck Buchverlagen

Joerg Pfuhl geht, Alexander Lorbeer übernimmt

4. Mai 2020
von Börsenblatt Online
Joerg Pfuhl, CEO der Holtzbrinck Buchverlage, gibt Ende Juni seinen Posten auf eigenen Wunsch auf. Sein Nachfolger wird Alexander Lorbeer, der seit September 2018 als Chief Sales Officer (CSO) der Gruppe aktiv ist.

"Nach vier intensiven Jahren möchte ich nun noch einmal eine andere Herausforderung suchen und bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit", sagt Joerg Pfuhl in der Presseinformation aus Hamburg. Pfuhl kam im Sommer 2016 zu den Holtzbrinck Buchverlagen. Er habe wichtige Impulse gesetzt, um die Zusammenarbeit der dezentral organisierten Verlagsgruppe zu fördern, so die Presseinformation. In seine Amtszeit falle der Ausbau der gemeinsamen digitalen Infrastruktur ebenso wie eine Neuorganisation der vertrieblichen Zusammenarbeit der Verlage.

Alexander Lorbeer​ übernahm im September 2018 nach beruflichen Stationen bei Bertelsmann, Amazon und Ullstein Buchverlage die Aufgabe als Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Digitales der Holtzbrinck Buchverlage. "Ich freue mich, die in den letzten 18 Monaten gestarteten Projekte nun in anderer Funktion weiterzuführen und bedanke mich bei Joerg Pfuhl für die vorbildliche Staffelübergabe. Die Holtzbrinck Buchverlage sind trotz der derzeitigen Herausforderungen in einer guten Position und profitieren gerade in diesen bewegten Zeiten von ihrer Stärke."

John Sargent​, Mitglied der Geschäftsführung der Holtzbrinck Publishing Group und CEO von Macmillan, sagt: "Ich danke Joerg Pfuhl für seinen engagierten Einsatz in den letzten vier Jahren und für seine Rolle bei der Weiterentwicklung der Holtzbrinck Buchverlage. Er gab dem Begriff Teamwork eine neue Bedeutung und holte mit Doris Janhsen (Droemer Knaur), Siv Bublitz (S. Fischer), Kerstin Gleba (Kiepenheuer & Witsch) und der im Juli beginnenden Nicola Bartels (Rowohlt) ein starkes, erfahrenes Verlegerinnen-Team an die Spitze."

Mit Alexander Lorbeer habe man einen Nachfolger als CEO der Verlagsgruppe, so Sargent weiter, "der neben hoher Kompetenz und Branchenerfahrung bereits in viele strategische Weichenstellungen der vergangenen Monate eng eingebunden war und diese entscheidend mit geprägt hat. Er kann somit den Staffelstab in vollem Lauf übernehmen."