Wie das Unternehmen berichtet, belief sich der Umsatz im ersten Quartal, das am 3. Mai endete, auf 784,7 Millionen Dollar ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Verkäufe in den US-Superstores gingen flächenbereinigt um 4,1 Prozent zurück. Als Verlust weist Borders einen Betrag von 31,7 Millionen Dollar aus (1. Quartal 2006: 29,1 Millionen Dollar).
Wie berichtet prüft die Borders Group angesichts der finanziellen Situation auch einen Verkauf des Unternehmens. Ein Übernahmeaspirant ist nach Medienberichten Barnes & Noble sein, die Nummer eins des US-Buchhandels.
Wie Borders, der zweitgrößte US-Buchhändler am Mittwoch mitteilte, endete auch die langjährige Zusammenarbeit mit Onlinehändler Amazon.com, der sieben Jahre lang das E-Commerce-Geschäft für Borders abwickelte. Unter
www.borders.com landen Kunden nun nicht mehr bei Amazon, sondern auf einer neuen, eigenen Website, für deren Bestellabwicklung die Firma Baker & Taylor verantwortlich ist.
Die Borders Group betreibt weltweit mehr als 1.100 Läden, darunter 509 Superstores, also Großflächen in den USA, 32 Borders Filialen in Australien, Neuseeland, Singapur und Peurto Rico sowie rund 485 Läden unter dem Label Waldenbooks.