Börsenverein

Gespräch über das Bild des Holocaust in Europa

24. Juli 2015
Redaktion Börsenblatt
Gestern ist der Friedenspreis in Brüssel angekommen. Saul Friedländer, der die Auszeichnung im vergangenen Oktober in der Frankfurter Paulskirche erhalten hat, sprach mit Joschka Fischer über den Holocaust im Europäischen Gedächtnis.
Moderiert von dem Historiker Dan Diner gingen beide der Frage nach, welchen Veränderungen das Bild des Holocaust in Europa unterworfen ist und unterworfen sein wird. Die vom Börsenverein organisierte Veranstaltung soll eine neue Tradition begründen: Das Gespräch mit dem aktuellen Friedenspreisträger auf europäischer Ebene. Zur Premiere am Dienstag abend waren rund 400 Gäste ins Brüsseler Goethe Institut gekommen. "Mit der Veranstaltung erhält der Friedenspreis eine neue, besondere Bedeutung", sagte Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments in seiner Begrüßungsrede. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe Instituts, sprach von einer Diskussion, die über den Tag hinaus wirkt.