Wie unter anderen das Nachrichtenportal Reuters.com und der "Bookseller" berichten, setzen sich die Buchhändler auch für eine Ausdehnung der Preisbindung auf E-Books sowie für die Reduktion des Mehrwertsteuersatzes auf 5,5 Prozent (wie bei gedruckten Büchern) ein. Die unabhängige E-Book-Plattform soll ein Monopol weniger Handelsgiganten – gemeint sind vor allem Amazon und Google – verhindern.
Bereits Anfang Januar hatte die Tageszeitung "Le Monde" die französischen Verlage dazu aufgefordert, "sich von libreka!, der gemeinsamen Plattform der deutschen Verlage, Inspiration zu holen". Deren Erfolg habe die E-Book-Verkäufe in Deutschland stark gefördert.
SLF und SDLC vertreten 70 Prozent der Buchverkäufer in Frankreich. Dem SDLC gehören FNAC, Virgin Megastore, Culture, Foret du Nord und Decitre an.
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