"Wir haben uns damals um 80 Quadratmeter verkleinert und zahlen jetzt trotz der besseren Lage weniger Miete als früher", sagte Ziegler gegenüber Boersenblatt.net. Dennoch rentiere sich das Geschäft nicht mehr. Vor allem bei Lexika, Kochbüchern und Ratgebern seien die Umsätze erheblich geschrumpft. Ziegler versteht das als Folge der freien Verfügbarkeit entsprechender Inhalte im Internet. "Ursprünglich konnten wir uns vier Mitarbeiter in Vollzeit leisten", so Ziegler. Mit den Jahren seien es immer weniger geworden. Seit März arbeiten Schneider und er allein. Für die Zukunft des Buchhändlerberufs sieht Ziegler schwarz: "Wir werden so überflüssig wie einst die Schriftsetzer."