Nach Angabe des Verlags soll das im September startende Projekt helfen, das Linked Data-Prinzip schneller und einfacher in Firmen, Web-Communities und staatlichen Institutionen zu etablieren. LOD2 wird von der Europäischen Union sowie von Firmen und Forschungseinrichtungen aus sieben europäischen Ländern getragen.
Wolters Kluwer Deutschland beteiligt sich mit der Abteilung "Business Development and Strategy" an LOD2. Die Abteilung ist unter anderem für strategische Produktentwicklung und -innovation zuständig. „Linked Data bedeutet einen Paradigmenwechsel für das klassische Verlagswesen“, sagt Christian Dirschl, Content Architect bei Wolters Kluwer Deutschland. „Die Produktion von qualitativ hochwertigen Inhalten für professionelle Anwender wird auch in Zukunft ein wichtiger Faktor bleiben, aber weitere Zugriffsmöglichkeiten und neue Anwendungsszenarien für diese und in Zukunft öffentlich zugängliche Inhalte werden den Erfolg von Informationsdienstleistern genauso bestimmen“, erklärt Dirschl die Teilnahme am LOD2-Projekt.