Elisabeth Ruge, die den Verlag gemeinsam mit ihrem ehemaligen Mann Arnulf Conradi gegründet hatte, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche erfolgreiche Bücher verlegt. Dazu zählen beispielsweise Romane von Ingo Schulze, Zeruya Shalev oder Péter Esterházy sowie Jonathan Littells NS-Epos „Die Wohlgesinnten" und jüngst die Berthold-Beitz-Biographie von Joachim Käppner.
Hintergrund für den Weggang von Ruge dürften die Umstrukturierungen in der Verlagsgruppe Bloomsbury sein. Erst jüngst hatten die Briten bekannt gegeben, dass das Unternehmen neu aufgestellt werden solle, um der Globalisierung im Verlagsgeschäft Rechnung zu tragen: Es gibt nun vier Sparten, die weltweit agieren, wobei die Steuerung der Einheiten von London aus erfolgt. Als Managing Director für das Erwachsenenprogramm war Richard Charkin benannt worden.
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