Deutsche Verlagsbranche präsentiert sich am Deutschen Gemeinschaftsstand

Buchmesse Abu Dhabi mit Fokus auf Frankreich und Korea

14. März 2011
Redaktion Börsenblatt
Zur Abu Dhabi International Book Fair ADIBF (15. bis 20 März) werden in diesem Jahr 875 Aussteller aus 58 Ländern erwartet (2010: 840 Aussteller aus 63 Ländern), darunter erstmalig auch Länder wie Brasilien und Peru. Das teilte die Frankfurter Buchmesse mit, die im Joint Venture KITAB zusammen mit der Kulturbehörde Abu Dhabis die Messe ausrichtet.
Wieder zeigen renommierte Chefköche ihr Können in der Show Kitchen, in der E-Publishing Corner werden Aspekte des digitalen Publizierens diskutiert, und die Creativity Corner ist wie in jedem Jahr die Anlaufstelle für den Lese-Nachwuchs. Das umfangreiche Fachprogramm bietet nach Angabe der Veranstalter rund 30 Seminare, Workshops und Präsentationen für arabische und internationale Verleger. Der Market Focus der ADBIF ist in diesem Jahr Korea, den kulturellen Schwerpunkt bildet Frankreich: französische Künstler und Autoren wie Nicole Lambert, Patrick Chamoiseau oder Kenizé Mourad werden im kulturellen Rahmenprogramm im Mittelpunkt stehen. Außerdem werden bekannte internationale Autoren wie Sylvia Nasar („A Beautiful Mind“) und Jostein Gaarder („Sophie’s World“) in Abu Dhabi dabei sein.
 
Literatur aus Deutschland in Abu Dhabi

 
Die deutsche Verlagswelt präsentiert sich in Abu Dhabi am Deutschen Gemeinschaftsstand, der eine Fläche von 96 Quadratmetern umfasst. Hier werden der Frankfurter Buchmesse zufolge rund 750 Titel aus 140 Verlagen gezeigt. Insgesamt 17 Verlage sind als Einzelsaussteller am Stand präsent, darunter zum Beispiel Cornelsen, Hirmer, Langenscheidt und Prestel. Einige Verleger werden zudem persönlich in Abu Dhabi anwesend sein. Außerdem werden drei Buchkollektionen gezeigt: Neue Kinder- und Jugendbücher, Neuerscheinungen deutschsprachiger Literatur 2010 sowie die Kollektion „Sonnige Aussichten. Grüne Architektur heute!“ mit Titeln zum Thema Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau. Der Deutsche Gemeinschaftsstand wird von der Frankfurter Buchmesse organisiert mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und in Kooperation mit dem Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA).