Der Robert Gernhardt Preis wird 2011 zum dritten Mal vergeben. Er ist nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt und mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Seit 2009 wird die Auszeichnung einmal jährlich an zwei Preisträger mit jeweils 12.000 Euro vergeben. Das Preisgeld wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) gestiftet, die als rechtlich unselbständige Anstalt in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) alle öffentlichen Förderbankaufgaben in Hessen wahrnimmt.
Über die Vergabe des Robert Gernhardt Preises entscheidet eine Jury. Sie besteht aus der Frankfurter Autorin Eva Demski, dem Literaturwissenschaftler Karl-Heinz Götze (Professor für deutsche Literatur und Landeskunde an der Universität Aix-en-Provence), und dem Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder.
Bisherige Preisträger waren 2009 Andreas Maier für sein episches Projekt „Ortsumgehung“, dessen erster Teil „Das Zimmer“ im vorigen Jahr erschienen ist, und Elsemarie Maletzke und Christian Golusda für ihr gemeinsames Reise-Reim-Projekt „Frau M. grüßt herzlich Dr. Krittel“. 2010 ging die Auszeichnung an Peter Kurzeck für sein Romanprojekt „Vorabend“, den fünften Teil seiner epischen Chronik „Das alte Jahrhundert“, und Andreas Martin Widmann für sein Romanprojekt „Die Glücksparade“.