Erste Eindrücke der Leipziger Buchmesse

17. März 2011
Redaktion Börsenblatt
Trotz des schlechten Wetters in Leipzig sind die Hallen gefüllt. Schon am Morgen standen Schlangen vor den Türen der Messe.
Beindruckt liefen wir durch die riesigen Glashallen, die so ganz anders als Frankfurts teilweise sterilen und seriösen Messeräume sind. Und da macht sich bemerkbar, wer hier die Messe bevölkert. Es sind nicht mehr vorrangig die steifen Businessleute in Hosenanzügen und Jackett sondern die ganz normalen Alltagsmenschen. Es erinnert  ein bisschen an den Messe-Sonntag in Frankfurt.

Durch die Gänge wuseln Schulklassen, die große Augen machen, Jugendliche laufen schwatzend herum und ältere Ehepaare ruhen sich nach stundenlangem Messegedrängel an den Tischen und Bänken aus. Interessiert  stehen die Leute, Groß und Klein, vor Ständen der Verlage und schauen sich nach ihren neuesten Lieblingsbüchern um.  

Hier geht es nicht mehr ums Verträge schließen und den harten Arbeitsalltag sondern ums Herzeigen und Präsentieren. So werden zum Beispiel an einem Stand die Besucher zum Jonglieren aufgefordert. Lose werden verteilt und es darf an Glückrädern um Gewinne gespielt werden.

Schon am ersten Tag der Buchmesse wird kräftig in der Messe-Buchhandlung gekauft, die eine Vielzahl an Titeln aus den unterschiedlichsten Verlagen im Angebot hat.