Themen wie „klimaneutrales Drucken“ und „Fachkräftesituation und –qualifikation“ standen auf der Tagesordnung. Breiten Raum nahm auch die Kostenentwicklung für Materialien, Rohstoffe und Energie für die Buchherstellung ein. So seien zum Beispiel die Preise für Leim und Farben bis zu 20 Prozent, für Umschlagkarton um 12 Prozent und Energiekosten um rund 10 Prozent gestiegen.
Dies und die bekannte Preisentwicklung bei Zellstoff und Papier verteuern die Herstellungskosten für Bücher deutlich. Sorgen bereiten auch die Lieferengpässe bei verschiedenen Papiersorten. Die Buchproduzenten waren sich einig, dass sich aufgrund der jüngsten Ereignisse die Energiekosten in nächster Zukunft weiter nach oben entwickeln werden. Dies würde nochmals eine Verteuerung zur Folge haben. Auch eine hochentwicklungsfähige und hochinnovative Buchproduktion, wie wir sie in Deutschland haben, könnte auf die Dauer diese Kostenbelastung durch Verbesserung der Produktivität nicht auffangen. Dieses lässt eine spürbare Verteuerung der Produktion von Büchern erwarten.