Die Lage in Großbritannien: Hier wurden von Januar bis Ende März noch 324 Pfund umgesetzt (ca. 363,8 Millionen Euro), 3,1 Prozent weniger im ersten Quartal 2010. Der Absatz ging nach Angaben der Marktforscher sogar um 5,5 Prozent zurück – auf 44,5 Millionen Exemplare.
„Publishers Weekly“ zufolge meldet Nielsen Bookscan für die USA zwar keine Daten zur Umsatzentwicklung, nennt aber Absatzzahlen. Und die sind offenbar drastisch nach unten gegangen – um 9 Prozent auf 162 Millionen Exemplare (1. Quartal 2010: 178 Millionen).
Besonders tief abwärts ging es scheinbar in der Belletristik: in Großbritannien um 9,8 Prozent und in den USA um 19,3 Prozent (1. Quartal 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010). Nielsen BookScan-Chef Jonathan Nowell sieht darin ein Signal dafür, dass gerade das Geschäft mit gedruckten Romanen unter dem Aufstieg des E-Book leidet. „Wir gehen davon aus, dass E-Books dieses Genre stärker beeinflussen als andere“, zitiert ihn „Publishers Weekly“. Spätestens zu Beginn des vierten Quartals 2011 dürfte Nowell auch weitere Details dazu nennen können: Dann nämlich soll das eigene E-Book-Panel fertig sein.