Sobald der Vertrag perfekt sei, wolle Mamut der britischen Buchkette (ca. 300 Filialen) wieder auf die Beine helfen – mithilfe von Gründer Tim Waterstone. Bestätigt wurde das allerdings noch nicht. Gelingt der Deal, hätte HMV jedenfalls das Nachsehen: Die Mediengruppe steckt finanziell in der Klemme und hatte deshalb zunächst auf einen Erlös von 70 Millionen Pfund gehofft.
Mamut verdient sein Geld mit dem Mobilfunkkonzern Yevroset. Darüber hinaus ist er mit 6,1 Prozent an HMV beteiligt und Eigentümer mehrerer Medienfirmen; ihm gehören unter anderem 60 Prozent von Azbooka-Atticus, einer russischen Verlagsgruppe.