Vorwurf: Verdeckte Werbung

Kritik an Stiftung Lesen

10. Mai 2011
Redaktion Börsenblatt
Die Stiftung Lesen ist wegen angeblicher verdeckter Werbung an Schulen in die Kritik geraten. Der Deutsche Philologenverband wirft der Stiftung vor, es Unternehmen zu ermöglichen, durch Unterrichtsmaterialien Markenwerbung in Schulen zu platzieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur dapd.

Der Vorsitzende des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sagte dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz", die Stiftung setze zu stark auf Kooperationen mit einzelnen Unternehmen, die sich selber stark in den Vordergrund schieben würden.

 

Die Stiftung Lesen wies die Vorwürfe des Philologenverbandes zurück. "Mit einem Unternehmen, das die Stiftung Lesen für reine PR-Arbeit nutzen möchte, arbeiten wir nicht zusammen", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg F. Maas.