Frankfurter Lyriktage 2011

"experiment, lyrisch"

10. Mai 2011
Redaktion Börsenblatt
Der Mai ist zum Monat der Frankfurter Literaturfestivals geworden. Seit 2007 finden im Wechsel literaTurm und die Frankfurter Lyriktage statt, vom 24. bis 28. Mai sind nun die Frankfurter Lyriktage in der Mainmetropole an der Reihe.

"Die Gegenwartslyrik braucht ein Forum, das ihr Aufmerksamkeit und Anerkennung bietet. Eine solche mehrtätige Veranstaltung eignet sich besonders für die intensive öffentliche Auseinandersetzung mit dieser als schwierig geltenden literarischen Gattung", lässt sich der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth in der Pressemittelung der Lyriktage zitieren.

Während die beiden Lyrikfestivals zuvor die Themen Liebe und Natur in den Fokus nahmen, geht es dieses Jahr um das Experiment in und mit dem zeitgenössischen Gedicht, teilen die Veranstalter mit. Das Ausloten von Grenzen des Lyrischen, Fusionen mit Musik, den neuen Medien und dem Film, aber auch die Erkenntnisse der Übersetzungswissenschaft und der Hirnforschung über die Rezeption von Lyrik; all dies sind Facetten der Frankfurter Lyriktage 2011, denen insgesamt 45 Mitwirkende, darunter 24 Lyriker nachgehen werden. An fünf Tagen sind zehn Veranstaltungen, damit doppelt so viele wie die Jahre zuvor, der Lyrik gewidmet.

"experiment, lyrisch", so das Motto der diesjährigen Frankfurter Lyriktage, startet am 24. Mai um 20 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie mit einer Lesung und einem Gespräch des Lyrikers Raoul Schrott und des Philosophen und Kulturwissenschaftlers Gert Scobel. Sie diskutieren über das Buch "Gehirn und Gedicht" von Raoul Schrott und Arthur Jacobs.

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