Frankreich

E-Book-Preisbindung auf der Ziellinie

11. Mai 2011
Redaktion Börsenblatt
Der französische Senat hat bereits zugestimmt – nun entscheidet am 17. Mai die Nationalversammlung über das Gesetz für feste E-Book-Preise.

Eine gemischte Kommission beider Parlamentskammern hatte einen Kompromissvorschlag erarbeitet, in dem die Preisbindung für elektronische Bücher nicht nur nationalen Anbietern vorgeschrieben wird, sondern auch Händlern außerhalb Frankreichs, die ihr Angebot an französische Kunden richten.

Diese Regelung betrifft vor allem sogenannte Aggregatoren wie Amazon, Apple und Google. Der "Bookseller" meldet, Amazon und Google hätten bereits ihr Einverständnis mit dem Gesetz signalisiert. Auf die Auslandsklausel hatte Frankreich zunächst verzichtet – aus Furcht vor einer Wettbewerbsuntersuchung durch die EU-Kommission.