Börsenverein

Aklexander Skipis begrüßt französische E-Book-Politik

18. Mai 2011
Redaktion Börsenblatt
Nach dem Senat hat die französische Nationalversammlung grünes Licht für die Preisbindung von E-Books gegeben. Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, reagierte erfreut. Zugleich forderte er einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für E-Books in Deutschland.

Hier die Stellungnahme von Skipis: „In Deutschland ist die Preisbindung für E-Books über das Preisbindungsgesetz festgeschrieben. Es ist erfreulich, dass das französische Parlament jetzt die Preisbindung ebenfalls auf E-Books ausgeweitet hat. Hier wie dort wird das Buch unabhängig vom Format als Kulturgut geschätzt. Leider wird dieses Verständnis in Deutschland beim Thema Mehrwertsteuersatzes noch nicht sichtbar. In diesem Punkt sind die Franzosen weiter, die bereits einen Vorstoß für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz bei E-Books initiiert haben, auf den die Verleger und Buchhändler in Deutschland bis heute warten. Mehr noch: Wenn es um die Anwendung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf digitale Bücher geht, präsentiert sich bei den gegenwärtigen Verhandlungen auf europäischer Ebene ausgerechnet die deutsche Seite als Bremser.“