Im Peter-Weiss-Haus in Rostock etwa wurden die Besucher zu isländischer Musik mit Fotos des skandinavischen Landes eingestimmt, die der Geschäftsführer des Literaturhauses, Reiner Mnich, gemacht hatte. Aus dem Band "Isländische Lyrik" (Insel), den die Gäste kostenlos bekamen, hatten Studenten der Kunsthochschule Reykjavik fünf Gedichte in Poetry Clips übersetzt: Beim Hören der (in deutscher Sprache untertitelten) Lyrik wurde man vom Zauber der isländischen Sprache eingefangen. Zu sehen und hören waren:
Sjón: Liebe F–
Einar Már Guðmundsson: Der Geschichtenerzähler Homer
Steinn Steinarr: Außerhalb des Kreises
Nína Björk Árnadóttir: Sonderbar ist die Menschen zu fragen
Kristín Ómarsdóttir: Zitronenbrust
Kristín Svava Tómasdóttir: Scheiß drauf, gehen wir zu mir.
Die Bild-Text-Collagen wurden auch in den anderen Literaturhäusern auf die Leinwand gebracht. Wer gestern Abend keine Zeit hatte: Die Clips sind unter www.arte.tv/de/3937234.html zu sehen und können auch mit einer persönlichen Botschaften per Mail verschickt werden.
Die ab August im Buchhandel erhältliche Insel-Anthologie mit isländischer Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart wurde in den anderen Literaturhäusern ebenfalls kostenlos verteilt. Im Literaturzentrum Vorpommern (Koeppenhaus) diskutierten Sigtryggur Magnason und Svandís Dóra Einarsdóttir, moderiert hatte Berit Glanz von der Nordischen Abteilung der Universität Greifswald.