Falls wirklich, wie so viele sagen, alles im Umbruch ist in dieser Buchbranche: Was bleibt dann eigentlich? Für die vernünftigste Antwort darauf gibt es Spezialisten aus Nordeuropa: die Isländer. Was bleibt, würden sie entgegnen, sind natürlich die Geschichten. Und der unstillbare Hunger nach ihnen. In Island ist die Literatur ein Lebensmittel. Die privaten Buchregale da oben sind voller als die Kühlschränke. Zum Glück haben wir Island im Oktober in Frankfurt – als den "Guest of Honour" der Buchmesse. Die Ehre ist ganz unsererseits! Der Gast hat nämlich eine zauberhafte Idee, wozu er seine Visite nutzen will: um Bücher vorzustellen und ihre Autoren. Möglicherweise passt das nicht schlecht zu einer Buchmesse. Jedenfalls hat es nach den politisch interessanten Gastländern der letzten Zeit etwas Aufregendes, dass ein Ehrengast auf Elementares vertraut. Islands Geschichten werden die Buchwelt faszinieren. Mehr noch als seine Aschewolken.
Mehr dazu im Artikel "Hunger nach Geschichten" im Börsenblatt (Heft 23, Seite 8), das am heutigen Donnerstag erscheint. Außerdem gibt es hier eine
Bildergalerie, in der Landschaften und Autoren Islands zu sehen sind. Einen ausführlichen Bericht können Sie dazu noch
hier lesen.