Großbritannien/ USA

Vom Agent zum Verleger

21. Juni 2011
Redaktion Börsenblatt
Die britische Vereinigung der Autorenagenten (Association of Authors Agents, AAA) hat auf ihrer Jahresversammlung beschlossen, Agenten, die Werke ihrer Klienten publizieren, nicht auszuschließen. Es sei ein Konsens darüber erzielt worden, dass in solchen Fällen kein Interessenkonflikt vorliege, meldet der "Bookseller".
Die Diskussion wurde auf die Tagesordnung des Treffens gesetzt, nachdem die Agenturen Ed Victor und Sheil Land Associates angekündigt hatten, eigene Verlags-Imprints zu gründen.

Auch in den USA wird intensiv darüber diskutiert, dass Agenten zunehmend die Rolle von Self-Publishing-Beratern übernehmen – meist deshalb, weil die Autoren sich von der exklusiven Vermarktung der E-Book-Rechte höhere Honorare versprechen.