Kindersoftware ist schön und gut, aber sie muss auch Kindern gefallen. Und genau darum geht es beim Kindersoftwarepreis TOMMI. Eine Kinderjury entscheidet im Finale der nominierten Spiele allein und unabhängig über die jeweils drei Sieger der besten Computer- und Konsolenspiele 2011. In 19 Bibliotheken in Deutschland und erstmals auch in Österreich (Graz) können sich Kinder um einen begehrten Platz in der Kinderjury bewerben. Wichtigste Voraussetzungen sind dabei gute Kenntnisse in Sachen Computer- und Konsolenspiele, sowie Ausdauer, Freude am Testen und Bewerten. Auch 2011 steht der Kindersoftwarepreis TOMMI wieder unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder.
„Bibliotheken sind für ein Medienkompetenzprojekt wie den TOMMI ein idealer Ort“, erklärt Co-Initiator Thomas Feibel. „An diesem Ort lernen Kinder die kritische Auseinandersetzung mit einem sehr beliebten Medium. Im Gegensatz zur Googlewelt finden sie außerdem hier ganz konkrete und verbriefte Informationen und einen wahren Medienschatz vor.“
Die Bewerbungsbögen liegen unter www.kindersoftwarepreis.de oder direkt bei den unten aufgelisteten Bibliotheken vor. Der Teilnahmeschluss hängt dabei vom jeweiligen Ende der Sommerferien in den entsprechenden Bundesländern ab.
Nach wie vor bildet die Kinderjury das Herzstück des Kindersoftwarepreises. Im vergangenen Jahr prüften über 3000 Kinder die von einer renommierten Fachjury ausgewählten Spiele auf PC, DS, Wii und Xbox360 auf Herz und Nieren. Am Ende überreichte eine ausgewählte Gruppe von Jungen und Mädchen die Preise auf der Frankfurter Buchmesse. Doch vor den Kindern kommt die Fachjury aus Medienpädagogen und Journalisten zum Zuge.
Ausgezeichnet werden jeweils drei Produkte für PC/Online und drei Produkte für Konsolen. In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen wird zudem der Sonderpreis Kindergarten & Vorschule vergeben. Dafür prüfen Mitarbeiter dieses Institutes mit denen des Pädagogischen Institutes der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit Vorschulkindern in Kitas und Bibliotheken das Angebot für die Jüngsten.
TOMMI-teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen PC-, Online- und Konsolenspiele, die zwischen dem 8. Oktober 2010 und dem 14. Oktober 2011 auf den Markt gekommen und bis mindestens 31. Dezember 2011 lieferbar sind.
Die nominierten Spiele sowie die Preisträger werden in den Family Media-Zeitschriften spielen und lernen und „familie&co“ veröffentlicht und auf der Homepage www.kindersoftwarepreis.de vorgestellt.
Herausgeber des Preises
Herausgeber des TOMMI sind die Zeitschrift spielen und lernen aus dem Family Media Verlag und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Unterstützt wird die Auszeichnung 2011 von der Stiftung Lesen, ZDF tivi, der Frankfurter Buchmesse und dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv).
Diese Bibliotheken sind 2011 dabei:
1. Berlin: Stadtbibliothek Berlin-Lichtenberg / Anna-Seghers-Bibliothek
2. Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin / Haus Amerika-Gedenkbibliothek Kinder- und Jugendbibliothek „Hallescher Komet“
3. Bremen: Stadtbibliothek Bremen
4. Frankfurt: Stadtbücherei Frankfurt am Main
5. Graz (A): Stadtbibliothek Kulturamt Stadt Graz / Österreich
6. Hamburg: Bücherhallen Hamburg/Bücherhalle Alstertal
7. Hannover: Stadtbibliothek Hannover Kinder- und Schulbibliothek
8. Ingolstadt: Stadtbücherei Ingolstadt
9. Kiel: Stadtbücherei Kiel
10. Landsberg: Stadt- und Schulbibliothek Landsberg
11. Landshut: Stadtbücherei Landshut
12. Leverkusen: Stadtbibliothek Leverkusen
13. Lörrach: Stadtbibliothek Lörrach
14. München: Münchner Stadtbibliothek
15. Neukirchen-Vluyn: Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn
16. Regensburg: Stadtbücherei Regensburg
17. Straubing: Stadtbibliothek Straubing
18. Wismar: Stadtbibliothek Wismar
19. Wolfsburg: Stadtbibliothek Wolfsburg