Novität

"Das einzelne Buch zählt"

30. Juni 2011
Redaktion Börsenblatt
Börsenvereinsvorsteher Gottfried Honnefelder verteidigt das gedruckte Buch, dem vorgeworfen wir, als Informationsmittel zu langsam, als Kommunikationskanal zu starr und als Handelsgut zu aufwendig zu sein. In dem soeben erschienenen Band "Das einzelne Buch zählt – Über Kultur und Buch, Markt, Wirtschaft und den Börsenverein" (MVB) plädiert er dafür, genauer hinzuschauen, statt vorschnell den Totenschein auszustellen.

Die von Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir herausgegebenen Reden und Aufsätze Honnefelders, der auch Honorarprofessor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist, führen die Verteidigung des Buchs ins Grundsätzliche. Honnefelder setzt ruhige Reflexion gegen einen technophilen Taumel, der jedem Release zujubelt, als wäre es schon die nächste Revolution.

Gottfried Honnefelder: "Das einzelne Buch zählt – Über Kultur und Buch, Markt und Wirtschaft und über den Börsenverein". Hrsg. von Torsten Casimir. MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels, 1. Auflage Juni 2011, 144 Seiten, Englische Broschur, 14,90 Euro, ISBN 978-3-7657-3151-8