Bastei Lübbe

Ritterschlag für Rebecca Gablé

6. Juli 2011
Redaktion Börsenblatt
Ein besonders Geschenk: Statt mit Blumen verwöhnt Verleger Stefan Lübbe seine Erfolgsautorin mit einem handgeschmiedeten Einhandschwert.

Anlässlich ihres 15-jährigen Autorinnenjubiläum hatte Verleger Stefan Lübbe im vergangenen Dezember seiner Bestsellerautorin Rebecca Gablé („Das Lächeln der Fortuna“, „Das Spiel der Könige“) ein handgeschmiedetes, maßangefertigtes Schwert versprochen.

So traf es sich gut, dass einer der letzten Blankwaffenschmiede Europas im Bergischen Land beheimatet ist: Der Spanier Juan Manuel Herrera Luzon residiert in der Silvia Schmiede in Wermelskirchen. Mittelalterfans aus der ganzen Welt lassen sich bei ihm ihre Waffen anfertigen. Aber auch das Militär wendet sich mitunter  an den Kunsthandwerker. So hat er Anfang des Jahres einen Großaufrag über 800 Zierdegenaus Südamerika entgegengenomen.

Stefan Lübbe, Rebecca Gablé und einige Gäste bekamen bei ihrem Besuch der Schmiede am 29. Juni exklusive Einblicke in die faszinierende Welt der Schwertschmiedekunst.

Herrera beriet die Autorin bei der Auswahl ihrer Waffe. Dabei hatte die bei Mönchengladbach lebende Autorin schon konkrete Vorstellungen mitgebracht, wie der Verlag mitteilt. Ein einhändiges Ritterschwert sollte es sein, wie es die Helden ihrer im Mittelalter angesiedelten Romane in der Hand führen. „Manuel“,  wie der sympathische Schmied sich von allen unkompliziert ansprechen ließ, begann sofort mit der Arbeit:

Geschmiedet wurde Gablés Klinge aus Federstahl, das Schwert erhielt eine Länge von 89 cm, und Rebecca Gablé entschied sich auch für Hohlband und Ricasso. Den Rohling konnten sie und der Verleger anschließend sogar schon in Händen halten.

Den Feinschliff erhält die Klinge derzeit. Schon bald wird dann der Einzug des Prachtstücks in das Arbeitszimmer der Autorin erfolgen. Ob das Schwert sie zu weiteren Bestsellern inspiriert, wird sich dann zeigen.

Im September erscheint Rebecca Gablés neuester Roman "Der dunkle Thron".