"Dank ihres jahrelangen Zwiegesprächs mit den Werken Albaharis und mit einem untrüglichen Sinn für Sprachgestus, Rhythmus sowie die Klangfarbe des Originals haben Mirjana und Klaus Wittmann ein eindringliches, suggestives Äquivalent in deutscher Sprache geschaffen" so die Jury. Ihr gehörten Dagmar Ploetz, Ilma Rakusa, Peter Urban-Halle, Norbert Wehr und Gunther Nickel an.
Mirjana Wittmann wurde 1938 in Sarajevo geboren, wuchs in Belgrad auf und absolvierte ein Sprachenstudium in Heidelberg. Klaus Wittmann wurde 1937 in Krefeld geboren und studierte Jura in Saarbrücken, Heidelberg und Bonn. Beide leben in Bonn.
Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am Donnerstag, dem 13. Oktober 2011, um 16.30 Uhr in Halle 5.0 D 963, Weltempfang - Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung, vergeben. Die Laudatio wird Michael Martens ("FAZ") halten.