Seit dem heutigen Donnerstag, 14. Juli, ist der neue Direktkredit der BAG (Buchhändler-Abrechnungsgesellschaft) namens "BAG Privat" zu haben. Standen bisher die Unternehmen im Fokus der Kreditgeber, rücken nun die Mitarbeiter in den Blickpunkt: "Wenn man aus guten Gründen der Ansicht ist, dass die Buchbranche hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter benötigt, die unternehmerisches Denken leben, dann muss man in die Fortbildung investieren", erläutert Oliver Recklies, Geschäftsführer der BAG, und fügt hinzu: "Wir machen keine Vorschriften beim Verwendungszweck des Darlehens"; ausdrücklich würden auch private Anschaffungen abgedeckt.
Die Nettokreditbeträge liegen, laut Angaben der BAG, zwischen 2.500 und 50.000 Euro bei Laufzeiten zwischen 24 und 84 Monaten; der effektive Jahreszins bewege sich zwischen 4,99 und 6,50 Prozent (bei gebundenen Sollzinssätzen p.a. von 2,00 bis 5,41 Prozent zuzüglich Bearbeitungskosten). "BAG Privat" werde als Direktkredit online beantragt und entschieden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Buchbranche können hierzu www.bagprivat.bag-service.de nutzen und erhalten nach der Übermittlung ihrer persönlichen Informationen ihre Kreditentscheidung – "schnell und unmittelbar", wie die BAG mitteilt. Bei einer positiven Entscheidung folge eine Bestätigung per E-Mail samt den vollständigen Unterlagen. Abschließend, so die BAG, werde der Darlehensvertrag ausgedruckt, unterschrieben und zusammen mit den letzten beiden Gehaltsnachweisen und Kopien der Kontoauszüge des Gehaltskontos im Briefumschlag zur Post gebracht. Dort legitimiert sich der Antragsteller (wie gesetzlich vorgeschrieben) mit dem PostIdent-Verfahren. Der gewünschte Betrag könne nach wenigen Tagen bereits ausgezahlt werden, versichert die BAG und verweist auf ein "repräsentatives Beispiel", wie es weiter in der Meldung heißt: Bei einem Nettodarlehensbetrag von 10.000 Euro und einer Laufzeit von 36 Monaten betrage der effektive Jahreszinssatz 5,25 Prozent (gebundener Sollzinssatz von 3,16 Prozent p.a. entspricht 510,14 Euro, zuzüglich Bearbeitungskosten von 3,00 Prozent entspricht 300 Euro).