Ausgezeichnet werden mit der Übersetzerbarke Persönlichkeiten des kulturellen Lebens, die sich in besonderer Weise um das Übersetzen oder die Literaturübersetzer verdient gemacht haben, so der VdÜ in seiner Mitteilung.
Beate Frauenschuh, die in der Stadtbücherei Heidelberg für das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zuständig ist, setze dort seit Jahren auf die Kompetenz von Literaturübersetzern als sachkundigen Vermittlern von Weltliteratur. In zahlreichen von ihr initiierten Veranstaltungsreihen stellten Übersetzer das Werk ihres Lieblingsautors vor, lasen Autoren und Übersetzer gemeinsam oder präsentierten Übersetzer ihre druckfrischen Arbeiten. Zu einer Einrichtung geworden sei die Werkschau "Übersetzen im Dreieck", eine Ausstellung, die Übersetzerinnen und Übersetzer der Region anhand ihrer aktuellen Werke portraitiert.
Die Übersetzerbarke wird Hinrich Schmidt-Henkel, Erster Vorsitzender des VdÜ, Beate Frauenschuh am 12. Oktober bei der Eröffnung des Zentrums "Weltempfang" auf der Frankfurter Buchmesse überreichen. Frühere Preisträger waren unter anderem der Lektor Jürgen Dormagen, der Literaturkritiker Denis Scheck und der marebuchverlag.
Auszeichnungen
12. Juli 2011
Die Übersetzerbarke, eine Auszeichnung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ), geht in diesem Jahr an Beate Frauenschuh von der Stadtbücherei Heidelberg. Der Preis wird am 12. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse überreicht.