Danach betrugen die Buchhandelsumsätze 4,6 Milliarden Euro (ohne Steuern). Die Netto-Einnahmen der Verleger beliefen sich auf 2,8 Milliarden Euro und lagen damit auf Vorjahresniveau. Unter Einbeziehung der Inflationsrate seien sie allerdings um 2,7 Prozent gefallen. Zudem wurden 6 Prozent mehr Titel produziert. Dies habe Antoine Gallimard, SNE-Präsident und CEO der Editions Gallimard, kürzlich auf der Generalversammlung des Verbands verkündet.
Die Umsätze mit E-Books stiegen danach zwar um 40 Prozent im Jahresvergleich, erzielten aber nur 1,8 Prozent (54 Millionen Euro) der Buchverkäufe – ohne Applikationen und Lizenzeinnahmen (mit diesen 2,5 Prozent). Und obwohl die Online-Verkäufe im Jahresvergleich um 40 Prozent stiegen, trugen sie nur etwa zu einem Drittel zum Verkauf elektronischer Bücher bei. Der Rest ging als CD-ROM oder USB-Stick über die Ladentheke.
Umsatzzahlen
15. Juli 2011
Der Französische Verlegerverband (SNE) meldet laut Medien für das Jahr 2010 stabile Umsätze. Der Anteil von E-Books an verkauften Büchern betrug 1,8 Prozent.