USA

E-Book-Umsätze klettern nach oben

22. Juli 2011
Redaktion Börsenblatt
Nur das E-Book kann zulegen: Der US-amerikanische Verlegerverband meldet Umsatzzahlen für den Mai und die ersten fünf Monate des Jahres. Im Mai konnten E-Book-Verkäufe um satte 146,9 Prozent im Jahresvergleich zulegen, während die Hauptgruppen bei gedruckten Büchern Umsatzrückgänge einfuhren.

Der Netto-Umsatz der Verleger betrug dabei laut Association of American Publishers (AAP) im Mai bei E-Books 73,4 Millionen US-Dollar (= ca. 51,06 Millionen Euro). Bei Hardcover-Titeln ("Adult Hardcovers") sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 38,2 Prozent, bei Paperbacks ("Adult Paperbacks") um 14,3 Prozent. Der "Adult mass market" gab um 39,4 Prozent nach. Ein Plus von 21,6 Prozent meldet dagegen das Segment Religion.

Die gleichzeitig veröffentlichten AAP-Zahlen für die ersten fünf Monate des Jahres zeigen ein ähnliches Bild: Hier legten der E-Book-Verkäufe der Verleger um beachtliche 160,1 Prozent auf 389,7 Millionen US-Dollar zu. Damit nahm dieses Segment im Verlagsumsatz bereits den zweiten Platz hinter den Paperbacks ein. Diese spielten 473,1 Millionen US-Dollar ein – allerdings bei einem Rückgang von 17,9 Prozent zum Vergleichszeitraum.

Die weiteren Netto-Umsatzzahlen von Januar bis Mai (Veränderung zum Vorjahr): Hardcover 386,2 Millionen US-Dollar (minus 23,4 Prozent), Sparte Religion 252,5 Millionen US-Dollar (plus 10,8 Prozent), Kinder- und Jugendbücher (Hardcover: 198,1 Millionen US-Dollar – minus 6,3 Prozent / Paperbacks: 163,5 Millionen US-Dollar – minus 15,1 Prozent), "Adult Mass Market" 185,1 Millionen US-Dollar (minus 30,1 Prozent) und heruntergeladene Audiobooks 36,5 Millionen US-Dollar (plus 17 Prozent).