Die Preisverleihung findet am 14. März im WDR-Funkhaus am Wallrafplatz als Auftakt des Kölner Literaturfestes lit.Cologne statt.
Paul Plamper zeichnet in seinem Hörspiel "Ruhe 1" ein akustisches Gesellschaftsbild, so die Preisgeber. Die Geräuschkulisse eines voll besetzten Cafés lädt ein zum Besuch eines virtuellen "Lokals" – die Zuhörer lauschen den Gesprächen an den Tischen. Durch ein unvorhergesehenes Ereignis vor den Fenstern des Cafés entsteht plötzlich Ruhe im Raum: ein Moment, in dem jeder Einzelne eine Entscheidung für sein Handeln – oder eben Nicht-Handeln – treffen muss.
Ein Sonderpreis für das Lebenswerk geht an den Sprecher und Hörbuchproduzenten Christian Brückner.
Als weitere Preisträger nach Kategorien stehen fest:
Beste Interpretin
– "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk (Audiobuch). Preisträgerin: Doris Wolters
Bester Interpret
– "Meine Jahre mit Hamburg-Heiner" von Sven Regener (tacheles! ROOF Music). Preisträger: Sven Regener
Beste verlegerische Leistung
– "Architektur zum Hören. Zumthor, Libeskind, Hadid" von Moritz Holfelder (DOM publishers)
Beste Information
– "Müller MP3. Tondokumente 1972–1995" (Alexander Verlag)
Das besondere Hörbuch – Besonderer Wagemut
– "Die künstlichen Paradiese" nach Charles Baudelaire (Hörbuch Hamburg)
Die Preisjury, die über die sieben Kategorien des Deutschen Hörbuchpreises entscheidet, besteht aus Journalisten, Wissenschaftlern, Hörspielregisseuren und Buchhändlern. Erstmals dabei ist ein Hörer, der als Gewinner aus der Jubiläumsaktion des Deutschen Hörbuchpreises in Zusammenarbeit mit WDR 5 hervorgegangen ist.