In Ihrer Mitteilung schreibt die Jury der Solothurner Literaturtage: "Annette Pehnt erhält den Preis für ihre hoch sensible Prosa, in der sie gesellschaftliches und familiäres Zusammenleben mit grosser Genauigkeit bis in seine feinsten Verästelungen auslotet". Ausgezeichnet werde eine Autorin, die die Bruchstellen zwischen den Generationen und der Geschlechter erforscht und von subtilen Abhängigkeiten und seelischen Verletzungen erzähle. Träume von Geborgenheit und Glück stelle sie dem oft tragikomischen Scheitern und der Verzweiflung über schwindende Lebensmöglichkeiten entgegen.
Annette Pehnts Werk umfasst bisher sechs Romane, einen Erzählband und vier Kinderbücher. In diesem Frühjahr erschien ihr Roman "Chronik der Nähe" (Piper Verlag), ein Porträt von drei deutschen Frauengenerationen.