Die Jury hat sich der Medieninformation zufolge mit Mehrheitsvotum für Philip Roth als diesjährigen Gewinner des Literaturpreises entschieden. In der Begründung heißt es: "The narrative work of Philip Roth forms part of the great American novel, in the tradition of Dos Passos, Scott Fitzgerald, Hemingway, Faulkner, Bellow and Malamud. Characters, events and plots form a complex view of contemporary reality torn between reason and feeling, such as the sign of the times and the sense of unease about the present. His literary quality is displayed in his fluid, incisive writing." Zuletzt erschien auf Deutsch von Roth der Roman "Nemesis" im Hanser Verlag.
Seit dem Jahr 1981 werden die Preise von der Prinz-von-Asturien-Stiftung in acht Kategorien (jeweils 50.000 Euro) ausgeschrieben und in Oviedo, der Hauptstadt des Fürstentums von Asturien, überreicht. Sie würdigen die wissenschaftliche, technische, kulturelle, soziale und humane Arbeit von Personen, Institutionen und Arbeitsgemeinschaften auf internationaler Ebene.