Wie "Publishers Weekly" meldet, muss die Vereinbarung noch vom zuständigen Gericht bestätigt werden. Mit der Vergleichssumme sollen die Käufer, die zwischen dem 1. April 2010 und dem 21. Mai 2012 E-Books bei den drei Verlagsgruppen erworben haben, entschädigt werden. Der genannte Zeitraum reicht von der Einführung des Agency-Modells, mit dem die Verlage die Endverkaufspreise für E-Books festgelegt hatten, bis zum Zeitpunkt der Klageerhebung. Mit den Rückzahlungen soll 30 Tage nach der endgültigen Zustimmung durch das Gericht begonnen werden, so "Publishers Weekly" weiter.
Die Verlage werden in dem Vergleich dazu aufgefordert, binnen zwei Jahren ihre Agency-Vereinbarungen mit Händlern zu beenden.
Von dem Ausgang des Staaten-Verfahrens unberührt läuft die Klage des US-Justizministeriums (DoJ) gegen Apple und fünf große Verlagsgruppen wegen E-Book-Preisabsprachen, wobei das DoJ mit den drei Verlagsgruppen Hachette Book Group, Harper Collins und Simon & Schuster einen Vergleich abgeschlossen hat, dessen endgültige Bestätigung noch aussteht.