In der Begründung der Jury heißt es: "Lutz Seilers Werk ist von großer sprachlicher Präzision und Musikalität geprägt. Sinnliche Wahrnehmung und Reflexion, Landschaft und Sprache, Natur und Geschichte sind in seinen Gedichten unnauflöslich verbunden zu einem ganz eigenen lyrischen Idiom, dem „felderlatein“, das sich durch einen unverkennbaren „wortgeruch“ auszeichnet.
Lutz Seiler wurde am 8. Juni 1963 in Gera (Thüringen) geboren. Lutz Seiler ist ordentliches Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (seit 2007), der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (seit 2010) sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt (seit 2011). Zuletzt erschien von ihm bei Suhrkamp der Gedichtband "im felderlatein".