Empfohlen wurden die Preisträger von der Eidgenössischen Jury für Literatur. Die Auszeichnungen werden an insgesamt acht Autoren vergeben – vier aus dem deutschsprachigen, drei aus dem französischsprachigen und einer aus dem italienischsprachigen Raum. Die prämierten Werke gehören ganz unterschiedlichen Gattungen bis hin zur Lyrik an. Die Preisträger werden der Pressemitteilung des Bundesamts für Kultur zufolge mit gezielten Förderungsmassnahmen auf nationaler Ebene unterstützt.
Insgesamt wurden 236 Werke eingereicht. Daraus wählte die Eidgenössische Jury für Literatur unter Vorsitz von Dominik Müller folgende Preisträger aus:
- Irena Brená: Die undankbare Fremde, Berlin, Verlag Galiani, 2012
- Arno Camenisch: Ustrinkata, Solothurn, Engeler-Verlag 2012
- Massimo Daviddi: Il silenzio degli operai, Mailand, La vita felice, 2012
- Thilo Krause: Und das ist alles genug, Leipzig, Poetenladen Verlag, 2012
- Marius Daniel Popescu: Les Couleurs de l’hirondelle, Paris, Corti, 2012
- Catherine Safonoff: Le mineur et le canari, Genf, Editions Zoé, 2012
- Frédéric Wandelère: La Compagnie capricieuse, Genf, La Dogana, 2012
- Matthias Zschokke: Der Mann mit den zwei Augen, Göttingen, Wallstein-Verlag, 2012
Die Preisträger erhalten einen Betrag von je 25.000 Schweizer Franken und werden "mit spezifischen Förderungsmassnahmen unterstützt", so die Presseinformation. Dazu gehören etwa öffentliche Lesungen in der ganzen Schweiz. Die viersprachige Internetplattform www.literaturpreise.ch enthält vielfältige Informationen zu den Autoren.