Buchmarkt in Großbritannien

Weniger Printbücher verkauft

7. Januar 2013
Redaktion Börsenblatt
Im vergangenen Jahr kauften britische Leser für 1,5 Milliarden Pfund (circa 1,86 Milliarden Euro) gedruckte Bücher – das waren 4,6 Prozent weniger als 2011.

Das berichtet die BBC auf Basis einer Erhebung von Nielsen BookScan. Dabei sei der Rückgang beim Absatz gedruckter Bücher noch durch den Erfolg der Fifty-Shades-Trilogie abgefedert worden. Eins von zwanzig verkauften Büchern im Großbritannien stammte 2012 danach aus dieser Reihe.

An den Buchverkäufen insgesamt hatten E-Books, so ein weiteres Ergebnis von Nielsen BookScan, im vergangenen Jahr einen Anteil von 13 bis 14 Prozent. Dies bedeute einen Zuwachs von 5 Prozent gegenüber 2011. Allerdings sei der auch Umsatz des gesamten Buchmarkts, etwa aufgrund von Discountpreisen im digitalen Bereich, wertmäßig zum Vorjahr gesunken.