Die Jahresinflationsrate war damit im vergangenen Jahr etwas geringer als 2011 (plus 2,3 Prozent). Die Teuerungsrate 2012 wurde erneut insbesondere durch die überdurchschnittliche Preisentwicklung der Energieprodukte (plus 5,7 Prozent) bestimmt. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate 2012 bei 1,6 Prozent gelegen.
Die Bücherpreise (real) stiegen dabei 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent, diejenigen für Zeitungen und Zeitschriften um 3,9 Prozent und für andere Druckerzeugnisse um 0,8 Prozent.
Im Dezember 2012 nahmen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 2,1 Prozent zu. Hier waren laut Destatisvor allem Nahrungsmittel und Energie preistreibend. Die Bücherpreise (real) wuchsen gegenüber Dezember 2011 um 3,4 Prozent, die von Zeitungen und Zeitschriften um 4,2 Prozent. Die Preise anderer Druckerzeugnisse sanken um 0,2 Prozent.