Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, erweise sich in seinen Werken als eigenständiger Denker und als Stilist von außerordentlicher Sprachkraft, der durch Eleganz und geistreiche Ironie, durch Anmut und Kühnheit überzeuge. Gewürdigt werden zudem sein Beitrag zur interkulturellen Verständigung (etwa in dem Roman "Die Türkin", 1999) und die brillante Beobachtungsgabe seiner Reisebeschreibungen (so in dem Indienbuch "Stadt der wilden Hunde", 2008), teilt die Konrad-Adenauer-Stiftung mit.
Der Preis wird am 23. Juni 2013 in Weimar verliehen. Die Laudatio wird der Göttinger Literaturwissenschaftler und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Heinrich Detering, halten.
Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren verliehen, die der Freiheit das Wort geben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger und Tuvia Rübner.