Penguin

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

3. Juli 2015
von Börsenblatt Online
Der Penguin Verlag hat 2012 einen Umsatz von 1,1 Millarden Pfund (circa 1,2 Millarden Euro) erzielt − plus 1 Prozent zum Vorjahr. Der operative Gewinn sank um 12 Prozent auf 98 Millionen Pfund.

Das geht aus dem vorläufigen Jahresbericht 2012 der Pearson-Gruppe hervor, zu der Penguin (noch) gehört. Zum Umsatz bei Penguin trugen danach E-Books mit 17 Prozent bei (2011: 12 Prozent). In den USA lag der E-Book-Anteil bei fast 30 Prozent (2011: 20 Prozent).

Für 2013 kündigt Pearson Umstrukturierungskosten in Höhe von rund 150 Millionen Pfund an, darunter die Kosten infolge der geplanten Fusion von Penguin und Random House (Bertelsmann). Pearson geht davon aus, dass die Bildung von Penguin Random House − an dem Pearson 47 Prozent der Anteile halten wird − in der zweiten Jahreshälfte 2013 abgeschlossen wird. 

Die Pearson-Gruppe insgesamt nahm 2012 6,1 Milliarden britische Pfund ein, 4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der operative Gewinn sank um 1 Prozent auf 936 Millionen Pfund. Pearson Education kam auf 4,6 Milliarden Pfund. Das waren 5,1 Prozent mehr als 2011. Besonders stark hier das internationale Segment mit einem Umsatzplus von 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Pfund. Hier will man 2013 den Ausbau vor allem in Schwellenländern vorantreiben sowie verstärkt auf digitale Produkte und Dienstleistungen setzen.

Auch die Financial Times-Gruppe konnte beim Umsatz zulegen: von 427 Millionen (2011) auf 443 Millionen Pfund (2012).

Die komplette Bilanz finden Sie hier.