Friedrich Pfäfflin war nach einer Lehre zum Verlagsbuchhändler zwischen 1955 und 1976 in Verlagen und Buchhandlungen in Stuttgart, Hamburg, Paris, Tübingen und München beschäftigt. Als Leiter der Museumsabteilung des Schiller-Nationalmuseums des Deutschen Literaturarchivs Marbach verantworte er maßstabsetzende Veröffentlichungen, so etwa das "Marbacher Magazin", die "Marbacher Kataloge" oder die Reihe "Spuren". Als Editor und Autor beschäftigte sich Pfäfflin unter anderem mit John Heartfield, Karl Kraus, Else Lasker-Schüler, Mechthilde Lichnowski, Berthold Viertel und Ludwig Greve sowie immer wieder mit verlagsgeschichtlichen Themen.
Die Verleihung erfolgt im Rahmen eines Festakts am 20. Juni in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig. Die Laudatio hält Joachim Kersten.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 1993 im jährlichen Wechsel mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Mainz und der internationalen Gutenberg-Gesellschaft verliehen.
nk